Radtour neue Bundesländer
Lutherstadt Wittenberg
Blick auf Wittenberg von der Elbe
2005-05-13, Freitag
Lutherstadt Wittenberg (Tagesaufenthalt)
Thesentür an der Wittenberger Stadtkirche
Lutherdenkmal in Wittenberg
Dieser Freitag war der letzte Tag vor unserer Rückfahrt und auf unserem heutigen Programm stand nur der Aufenthalt in Wittenberg. Einzig feststehender Termin war die für 14.00 Uhr geplante Teilnahme an einer Stadtführung. Bis dahin hatten wir uns nichts konkretes vorgenommen, nur die Fahrkarte zur morgigen Rückfahrt wollten wir am Bahnhof besorgen und uns nach den Abfahrtszeiten erkundigen.
Schon seit dem frühen Morgen herrliches Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel; seit unserer Abfahrt aus Weimar vor über einer Woche hatten wir so schönes Wetter nicht mehr gehabt. Kein Wunder also, dass wir vor 09.00 Uhr unterwegs waren, obwohl wir jede Menge Zeit hatten.
Am Marktplatz in Wittenberg
Quer durch die sehenswert restaurierte Altstadt ging es gemütlich zum Bahnhof. Das dortige "Reise-Center" war sogar von Bahnmitarbeitern besetzt und wir erhielten die gewünschten Zugauskünfte und das "Schöne Wochenende Ticket" für die morgige Heimfahrt. Sogar den Erstattungsantrag für die vom Fahrkartenautomaten in Bernburg einbehaltenen 2 Euro konnte Joachim erhalten und ausgefüllt wieder abgeben.
Als nächstes suchten wir das Martin-Luther-Gymnasium auf, dessen Fassade von Hundertwasser gestaltet worden war. Mit dem Weg zur Hundertwasserschule und dem Rückweg in die Wittenberger Altstadt hatten wir einen großen Bogen durch die Stadt geschlagen und uns eine kleine Pause in einem Eiscafé verdient. Danach verblieb noch über eine Stunde bis zum Beginn der Stadtführung. Diese Stunde nutzte ich um noch ein wenig durch Wittenbergs Straßen zu streifen, während Joachim kurz in die Jugendherberge ging.
Hundertwasserschule in Wittenberg
Zum Beginn der Stadtführung trafen wir uns an der Wittenberg Information, die sich in unmittelbarer Nähe der Jugendherberge befindet. Während der zweistündigen informativen Führung sahen wir nochmals einen Großteil der sehenswerten und geschichtsträchtigen Stätten Wittenbergs, von denen wir bei unserem privaten Rundgang schon einen ersten Eindruck hatten gewinnen können. Die Führung endete im Lutherhaus, wo sich auch das reformationsgeschichtliche Museum befindet. Die dort präsentierten Exponate veranlassten uns im Anschluss an die Führung noch zu einem eingehenderen Rundgang durch die Museumsräume.
Als wir das Museum verließen waren wir fast so geschafft wie nach einem anstrengenden Tag auf den Rädern. Trotzdem wollten wir noch einen Spaziergang zum Elbeufer machen. Dieser Gang war dann zwar etwas weiter als angenommen und wir kamen auch nicht ans Flussufer, dafür konnten wir von der Straßenbrücke über die Elbe noch einen schönen abendlichen Blick auf die Silhouette der Lutherstadt genießen.
Wittenberger Altstadt
Dann ging es endlich zum Abendessen, das wir heute aber nicht so lange ausdehnten wie am Abend zuvor, da wir noch unsere Utensilien zusammenräumen und für die Zugfahrt am nächsten Tag reisefertig einpacken mussten.